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BMBF-Leitprojekt: "Innovative Technologien und Systeme für die integrierte Virtuelle Produktentstehung" (iViP)



Dieses Leitprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) (Förderkennzeichen 02PL10285) gefördert und vom Projektträger Produktion und Fertigungstechnologien, Forschungszentrum Karlsruhe betreut.

 

Überblick

Zielsetzung dieses Projektes ist die Entwicklung von High-Tech Softwareprodukten für die vollständig virtuelle Produktentstehung auf der Basis durchgängiger, integrierter Prozesse. Damit realisiert dieses Leitprojekt in bisher nicht gekanntem Ausmaß die informationstechnische Durchgängigkeit und branchenübergreifende Vernetzung aller Einzelaufgaben zu integrierten Prozeßflüssen und erzielt dadurch eine spürbare Reduktion von Iterationsschritten und eine signifikante Verkürzung des ‘time-to-market’.

Im Mittelpunkt der Entwicklung steht der ‘Digitale Master’, der als verbindlicher Informationsträger sämtliche für die Produktentstehung und alle Folgephasen relevanten Daten eines Produktes enthalten soll. Unter einer einheitlichen und komfortablen Benutzungsoberfläche werden neuartige Werkzeuge für die Produktkonzeption, -konstruktion, -validierung, das Produktdatenmanagement und die Fertigungsvorbereitung angeboten. Über die entstehende Plattform wird die bedarfsorientierte Einbindung und lokale Nutzung von im Netzwerk verfügbaren Anwendungen und Hochtechnologiesystemen ‘on demand’ für kleine und mittelständische Unternehmen nutzbar gemacht.

Insbesondere diese Unternehmen profitieren vom Leitprojekt "Innovative Technologien und Systeme für die virtuelle Produktentstehung" durch die Möglichkeit, sich zu Entwicklungskooperationen zusammenzuschließen, um den globalen Wettbewerbsanforderungen begegnen zu können. Derzeit etabliert sich ein Forschungs-, Entwicklungs- und Vertriebsnetzwerk aus den 51 beteiligten Partnern aus Großunternehmen, kleinen und mittelständischen Unternehmen als Endprodukthersteller, Zulieferern und Dienstleistern sowie Softwarehäusern, Telekommunikations-Providern und Forschungsinstituten.
 
Thema und Zielsetzung von iViP

Entwicklung und industrielle Einführung innovativer Softwarewerkzeuge für neuartige Produktentstehung auf Basis virtueller Produkte

Verbesserung des Zugangs von kleinen und mittleren Unternehmen zu Hochtechnologien wie Digital Mock-Up (DMU), Virtual Reality (VR) und Engineering Data Management / Product Data Management (EDM/PDM) durch skalierbare Konzepte und Software on demand

Integration durch innovative Software für adaptives Prozeßmanagement, modularer Ansatz für EDM/PDM-Funktionen, integrierte Dienste für Kooperation und Kommunikation sowie einheitliche Benutzungsoberflächen für alle Aufgabenstellungen

Stärkung des Standorts Deutschland durch Initiierung weltmarktfähiger Softwareprodukte

Unterstützung der Anwender bei der Gestaltung innovativer Produkte bei Zulieferern und Endproduktherstellern verschiedener Branchen

Verstärkung der in Deutschland vorhandenen Potentiale zur Beschleunigung der erforderlichen Umsetzungsprozesse zum Endprodukt
 
Cluster 3, Teilprojekt 3.3 "Innovative Gestaltungswerkzeuge"

Teilprojekt 3.3 "Integrierte Topologie- und Gestaltoptimierung im Konstruktionsprozeß" des Cluster 3 "Innovative Gestaltungswerkzeuge" steht unter der Leitung von FE-DESIGN. In diesem Projekt geht es um die Entwicklung eines in die CAE-Prozeßkette eingebundenen, effizienten und einfach zu bedienenden Werkzeugs für die Optimierung von Gestalt und Topologie von Bauteilen, indem der Konstrukteur nur noch einfache Randbedingungen einzugeben braucht und damit sehr leicht zu neuartigen Lösungsvorschlägen und einzigartigen Eigenschaften kommt. Eine solche Verknüpfung von Komponenten, wie sie im Projekt realisiert werden soll, ist bis heute weltweit noch nicht entwickelt worden.

Flyer Teilprojekt 3.3 (pdf, 57KB)

Poster Teilprojekt 3.3 (pdf/zip, 832KB)
 
Projektpartner im Teilprojekt 3.3

ADtranz ABB Daimler Benz Transportation GmbH
Robert Bosch GmbH
CAD-CAM-concept GmbH
FE-DESIGN GmbH
Fraunhofer Institut für angewandte Materialforschung (IFAM)
Institut für Maschinenkonstruktionslehre und Kraftfahrzeugbau, Universität Karlsruhe
Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebstechnik, Universität Karlsruhe
Keiper GmbH & Co.
MSC.Software
Porsche AG
VW AG

Grafische Übersicht der Projektpartner (gif, 34KB)     
 
Links

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Letzte Änderung: 15.04.2005