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Versickung eines Auspuffschalldämpfers zur Frequenzerhöhung

Aufgabenstellung des Kunden

Das dynamische Verhalten eines Auspuffschalldämpfers einer Autoabgasanlage sollte verbessert werden. Durch Aufbringen von Sicken waren die erste und zweite Eigenfrequenz des Schalldämpfers zu erhöhen. Zur Sicherung der Herstellbarkeit waren gleichzeitig Fertigungsrestriktionen zu berücksichtigen.

Unsere Lösung: Sickenoptimierung

Der Entwurf eines vernünftigen Sickenmusters ist häufig nicht intuitiv lösbar, da zahlreiche Lastfälle zu berücksichtigen sind. Durch einen Optimierungslauf mit TOSCA Structure.bead konnte automatisch auf Basis von Ergebnissen einer Finite-Elemente-Analyse ein Sickenlayout generiert werden, das bei einer maximalen Sickenhöhe von 5 mm die erste Ei­gen­frequenz maximierte. Fertigungsanforderungen wurden als Restriktionen für die Optimierungsaufgabe formuliert.

Erfolg für den Kunden

Die Anwendung von TOSCA Structure.bead führte in kürzester Zeit direkt zur ge­wünsch­ten Struktur und sparte aufwändige Trial-and-Error Prozesse. Alle Rand­be­din­gungen konnten im Entwurfsprozess direkt mit berücksichtigt und somit Nach­bes­se­rungen vermieden werden. Mit wenigen FE-Analysen wurde automatisch ein op­ti­ma­les Sicken­bild ermittelt und verifiziert. Hierdurch konnten die erste Eigenfrequenz von 280 Hz auf 520 Hz und die zweite Eigenfrequenz von 340 auf 570 Hz erhöht und damit eine deutliche Verbesserung des akustischen und dynamischen Verhaltens erzielt.

 


Startmodell Auspuffschalldämpfer
Optimierungsergebnis mit Sickenlayout

09.08.10

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